Sicher ist sicher - alles rund um Versicherungen
Versicherungsschutz für Ministrantinnen und Ministranten, sowie ihre Begleiter während der Internationalen Romwallfahrt
1. Ministranten
1.1 Unfallversicherung
Die im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätigen Ministranten sind gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 10 Sozialgesetzbuch (SGB) VII im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gegen Unfälle bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), Postfach 10 44, 71610 Ludwigsburg unter der Mitglieds-Nr. 84/014 625 55 versichert. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz ist während der Ausübung der Ministrantentätigkeit wie auch auf dem direkten Hin- und Rückweg gegeben. Mitversichert sind auch Veranstaltungen wie Ministrantenstunden, Ministrantentage, Wandertage sowie Dekanatsveranstaltungen, sofern diese offiziell „vom Arbeitgeber“, d. h., der Kirchengemeinde angeordnet und organisiert werden. Freizeiten und Zeltlager fallen nicht unter die gesetzliche Unfallversicherung, da hier der Freizeitcharakter gegenüber der Ministrantentätigkeit überwiegt.
Zeltlager und Freizeiten sind jedoch über den Sammel-Versicherungsvertrag der Diözese bei der Württ. Gemeinde-Versicherung a.G. in Stuttgart mit folgenden Deckungssummen versichert.
5.000 EUR für Todesfallleistung
50.000 EUR für Invaliditätsleistung mit progressiver Staffel (300 %)
3.000 EUR für Zusatzheilkosten
5.000 EUR für Serviceleistungen (z. B. Bergungskosten)
bei Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr beträgt die Todesfallleistung 3.000 EUR.
1.2 Haftpflichtversicherung
Die MinistrantInnen sind im Rahmen der bestehenden Sammel-Versicherung der Diözese Rottenburg-Stuttgart bei der Württ. Gemeinde-Versicherung a.G., Tübinger Str. 43, 70178 Stuttgart, Tel. 0711/1695-0 subsidiär gegen Haftpflicht versichert. Die Deckungssummen belaufen sich wie folgt:
5.000.000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden
200.000 EUR für Vermögensschäden
Hinsichtlich der Haftpflichtversicherung ist zu bemerken, dass eine private Haftpflichtversicherung der MinistrantInnen gegenüber der Sammel-Versicherung Vorrang hat und somit zuerst in Anspruch zu nehmen ist.
2. BegleiterInnen
Im Rahmen der Romwallfahrt 2010 werden viele ehrenamtliche Personen die Fahrt begleiten als Aufsichtspersonen oder LeiterInnen von Gruppen. Dieser Personenkreis ist ebenfalls im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherungen bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft wie auch über die Sammel-Versicherungsverträge der Diözese Rottenburg-Stuttgart versichert.
3. Meldungen
Unfallmeldungen sind unverzüglich vorzunehmen.
Eine Kopie der Unfallmeldung ist dem Diözesanverwaltungsrat, Postfach 9, 72101 Rottenburg, zuzusenden.
Ihr Gesprächspartner: Herr Glökler
Telefon: 074...
Telefax: 07472 169-83302
Eine Zusammenfassung aller Infos zu Haft- und Unfallversicherung findest du hier.
4. Krankenversicherungsschutz
Hinweise zur medizinischen Versorgung: Wer in Deutschland gesetzlich versichert ist, hat Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und notfalls auch in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Vorzulegen ist dafür die für Reisen innerhalb der EU geschaffene Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Sie wird von den Krankenkassen ausgestellt. Es handelt sich dabei um eine personenbezogene Karte für jedes Familienmitglied. Der bisherige Auslandskrankenschein E 111 entfällt.
Unabhängig davon sollten Reisende eine private Auslandsreise- Krankenversicherung abschließen, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommene Risiken abdeckt, wie z.B. den Rücktransport im Krankheitsfall. Beispielsweise bietet das Jugendhaus Düsseldorf - und viele andere Unternehmen - eine kostengünstige Lösung an.
5. Spezielle Versicherungslösungen
Eigenes für die Miniwallfahrt nach Rom 2010 stellt das Jugendhaus Düsseldorf ein spezielles Vesicherungspaket zur Verfügung. Setzt euch einfach mit ihnen in Verbindung , wenn ihr Fragen habt.
Auch für spezielle Einzelversicherungen (Veranstalter-Reiseversicherung, Kfz-Versicherung für Begleitfahrzeuge,...) ist das Jugendhaus Düsseldorf guter Ansprechpartner und hat meist geeignete und kostengünstige Lösungen.



